Sanfte Pfoten

Tiergestützte Intervention mit Therapiebegleithund

Mit meinen Therapiebegleithunden biete ich tiergestützte Interventionen für Kinder, Erwachsene und Senior*innen an – in verschiedenen Einrichtungen oder im häuslichen Umfeld. Die Arbeit erfolgt in einem strukturierten fachlichen Rahmen, als Einzel- oder Gruppenangebot, stets angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Person oder Gruppe.

Geprüft & behördlich erlaubt

Die tiergestützte Arbeit mit Rosina und Kelly erfolgt mit Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz durch das Landratsamt Rosenheim.

Was bedeutet Tiergestützte Intervention?

Die tiergestützte Intervention (kurz TGI) ist eine bewusst aufgebaute, zielorientierte Methode, bei der der ausgebildete Therapiebegleithund als aktiver Partner in der fördernden und unterstützenden Arbeit mitwirkt. Die Einheiten finden in einem spielerischen Rahmen statt und sind zugleich fachlich strukturiert und durchdacht. Die Anwesenheit des Hundes baut Spannungen ab, stärkt Vertrauen und unterstützt auf natürliche Weise die emotionale, soziale, kognitive und motorische Entwicklung – in einer sicheren und wertschätzenden Atmosphäre.

Wie wirkt das?

Unsere Hunde sind Türöffner und Motivatoren: Sie schaffen Nähe, Sicherheit und erleichtern Kontakt – ganz ohne Druck.

Wo findet es statt?

In Einrichtungen (z. B. Kitas, Schulen, Pflege, Klinik) oder bei Ihnen zuhause – flexibel, passend zu Zielgruppe und Rahmen.

Was ist uns wichtig?

Wohlbefinden von Mensch und Hund steht im Vordergrund: ruhig, respektvoll, transparent – mit klaren Zielen und liebevoller Umsetzung.

Hunde und ihre Wirkung auf den Menschen

Physiologische Wirkungen
  • Stabilisierung des Herz-Kreislaufsystems; Blutdruck und Herzfrequenz sinken
  • die Muskulatur entspannt sich
  • das Schmerzempfinden verringert sich (durch Freisetzen von Endorphinen – sogenannten Glückshormonen)
  • Motorik, Koordination und sensomotorische Wahrnehmung werden gefördert
  • ebenso der Stressabbau (verminderte Ausschüttung des Stresshormons Kortisol)
  • Aktivität und Bewegung in der Natur verbessern Körpergefühl und Befindlichkeit
Mentale und psychologische Wirkungen
  • Hunde fördern das emotionale Wohlbefinden
  • das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein
  • die Sensibilität für eigene Ressourcen
  • die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
  • sie reduzieren Stress, beruhigen und entspannen
  • stiften Sinn und Halt im Leben
  • und sind eine Stütze in Krisensituationen
Soziale Wirkungen
  • Brückenfunktion zwischen Mensch und Umwelt
  • Förderung der Kommunikation (verbal und nonverbal)
  • Türöffner - erleichtert die Kontaktaufnahme
  • Stärkung sozialen Verhaltens und Förderung von Beziehung

Anwendungsgebiete

Motorik & Bewegung
  • Entwicklung grober Bewegungen, Körperhaltung, Gleichgewicht
  • Feinmotorik, Hand-Finger-Koordination, Auge-Hand-Koordination
  • Sensomotorik, Körpergefühl, Koordination
Kognition & Denken
  • Reizaufnahme, Kodierung, Sortierung, Speicherung & Abruf
  • Gedächtnis: Einprägen, Behalten, Abrufen
  • Denkfunktionen: Vergleichen, Zusammenhänge erkennen, Problemlösen
Wahrnehmung & Aufmerksamkeit
  • Visuell, akustisch, taktil, kinästhetisch, Raum-Zeit-Wahrnehmung
  • Konzentration, Aufmerksamkeitserhaltung, Aufteilung der Aufmerksamkeit
Kommunikation & Sozialverhalten
  • Verbale & nonverbale Kommunikation, Zeichen & Symbole
  • Metakommunikation: Gestik & Mimik
  • Toleranz, Empathie, Respekt, Geduld, Persönlichkeitsentwicklung
Alle Anwendungsgebiete anzeigen
  1. Entwicklung grober Bewegungen: grundlegende Bewegungen, Körperhaltung, Gleichgewicht, Körperschema, räumliche Wahrnehmung.
  2. Entwicklung der Feinmotorik: Hand- und Fingerkoordination, Beweglichkeit, Tastsinn, Auge-Hand-Koordination.
  3. Förderung kognitiver Aktivität: Reize selektiv aufnehmen, kodieren, sortieren, speichern und abrufen – Entwicklungsstufen bauen aufeinander auf.
  4. Wahrnehmung – Erkennung: visuell, akustisch, taktil, Raum-Zeit-Wahrnehmung, kinästhetisch.
  5. Aufmerksamkeit – Beobachtungsfähigkeit: Konzentration, Aufmerksamkeitserhaltung, Aufteilung der Aufmerksamkeit.
  6. Gedächtnis: Einprägen, Behalten, Abrufen.
  7. Denkfunktionen: Begriffssystem, Organisation, Vergleich, Zusammenhänge erkennen, Aufgaben lösen, Reihenfolgen, Gruppierung, Teil–Ganzes.
  8. Kommunikation: verbal (gesprochen/geschrieben), nonverbal (Zeichen/Symbole), Metakommunikation (Gestik/Mimik).
  9. Verhaltensstandards: Toleranz, Empathie, Respekt, Geduld, Akzeptanz, ethisches Verhalten.
  10. Persönlichkeitsentwicklung: Werte und individuelle Fähigkeiten stärken, Fähigkeiten gewinnen oder wiedererlangen.

Für wen ist tiergestützte Intervention geeignet?

  • für Menschen jeden Alters
  • bei kognitiven, emotionalen, psychischen und/oder motorischen Einschränkungen
  • im Einzel- oder Gruppensetting
  • in Einrichtungen, z. B.:
    • Kindergärten und Schulen
    • sonderpädagogische Einrichtungen
    • Krankenhäuser und Psychiatrien
    • Alters- und Pflegeheime
    • Entzugskliniken, Jugendhilfe u. a.
  • bei Ihnen zu Hause
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, z. B. Ergotherapie, Logopädie, Sonderpädagogik
  • zur Entlastung pflegender Angehöriger – um für kurze Zeit Freiräume zu schaffen
  • auch als begleitete Freizeitaktivität
Noch Fragen?

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht (Zielgruppe, Ort, Einzel- oder Gruppensetting) – wir melden uns zeitnah mit passenden Vorschlägen.

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